Sespo-Urgestein tritt zurück

Günter Wegmann scheidet nach über 30 Jahren aus dem Vorstand aus

Er war einer der Mitbegründer des Seniorensport-und Förderverein e.V. Bruchköbel (Sespo) am 20. Juni 1985. Von Beginn an stand für ihn der Gesundheitssport für ältere Mitbürger im Vordergrund und zwar zur Steigerung des Wohlbefindens und der Lebensqualität. Dazu gehört selbstverständlich auch die Geselligkeit. Dieser Aufgabe widmete er sich mit sehr hohem Engagement und Fleiß.

Heute ist der Sespo ein gesunder und „gestandener“ Verein, der seine Position in Bruchköbel inkl. Umkreis gefunden hat.
Günter Wegmann gibt sein Amt im Vorstand aus gesundheitlichen Gründen „schweren Herzens“ auf, was jeder seinen Ausführungen vor Beginn der Jahreshauptversammlung entnehmen konnte.
Um seine Leistungen und seinen Einsatz für den Verein zu würdigen, wurde Günter Wegmann zum Ehrenvorsitzenden ernannt, was die anwesenden Mitglieder mit großem und langanhaltendem Beifall bekundeten.

Die Fakten zur diesjährigen JHV sind schnell aufgeführt. Der Ex-Vorsitzende berichtete, dass die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) die Gremien des Vereins überproportional beschäftigt hat. Inzwischen wurde die Umsetzung implementiert und die entsprechenden Änderungen zeitgerecht vorgenommen.
Elfriede Werner trat nach 25 Jahre überaus erfolgreicher Übungsleitertätigkeit mit 75 Jahren zurück.
Zum Ende seines Rechenschaftsberichts bedankte sich Günter Wegmann noch einmal bei allen, die ihn – in welcher Form auch immer - in seinen Jahren beim Sespo unterstützt haben.
Der Bericht der Kassenwartin war wie gewünscht kurz und präzise. Der Verein verfügt über ein Guthaben, das ihm einen gewissen Handlungsspielraum lässt. Die Kassenprüfer waren voll des Lobes über die Führung der Kasse und fanden keinerlei Beanstandungen.
Nach der Entlastung des alten Vorstandes standen Neuwahlen für alle in der Satzung vorgesehenen Posten an.
Die Mitglieder wählten Wolfgang Richter zum neuen 1. Vorsitzenden. Irmtraut Kuhl und Juliane Traber wurden als Kassiererin bzw. Schriftführerin bestätigt. Als Beisitzer gehören Dorle Wein, Herbert Herold, Elfriede Werner und Bärbel Richter dem Vorstand an. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.


Nachruf

 

Rudolf Hoffmann wurde am 09. Juli 1927 geboren.


Im Alter von nun 91 Jahren, am Freitag, den 31.08.2018, schloss er für immer seine Augen.

 

Rudolf wurde in diesem Jahr für seine 30-jährige Mitgliedschaft in unserem Verein geehrt. Er zeichnete sich als einer der aktivsten in den unterschiedlichsten Gruppen aus. Ob in der Rückenschule, der Wassergymnastik oder Seniorengymnastik, Rudolf war immer ein gern gesehener Mitstreiter. War er einmal nicht in der Gruppe, fehlte er. Auch verging keine Jahreshauptversammlung ohne seine Anwesenheit. Ihm war es besonders wichtig bei diesen Vereinsversammlungen dabei zu sein. Bescheiden, immer freundlich, und als Gesprächspartner fortwährend authentisch.

  

Doch die größte Leidenschaft gehörte dem Tanzen. Er und seine Gattin ließen keine Gelegenheit aus das Tanzbein zu schwingen. Anfangs noch in unserer ehemaligen Tanzgruppe, bei öffentlichen Tanzcafes, der Tanzschule Lutz oder bei unseren Jubiläumsfeierlichkeiten. Die Freude an der Bewegung stand im Leben von Rudolf ganz oben. Auch und gerade nach dem Verlust seiner Frau verhalf ihm sein geliebter Sport Halt zu finden.

 

Neben den körperlichen Aktivitäten unterstützte Rudolf den Verein auch in ehrenamtlicher Aufgabe als Kassenprüfer. Sein Lächeln, sein stets freundliches Wesen und seine kleinen Gesten bleiben unvergessen!

 

Rudolf wird uns fehlen, ob als Sportkamerad, Unterstützer, vor allem aber als Mensch!

 

Eine seiner unvergessenen Aussagen: Wenn es den Verein nicht gäbe, wer weiß, ob ich noch da wäre.

 

Wir werden Rudolf stets ein ehrendes Andenken bewahren!

 

Im Namen des Vorstandes

Günter Wegmann

 


Erfolgreiche Mitmachaktion

Sespo informierte über Erste Hilfe bei Herzstillstand
 

In der Woche der Wiederbelebung, für die der Bundesgesundheitsminister die Schirmherrschaft übernommen hat, veranstaltete der Seniorensport- und Förderverein Bruchköbel die Aktion „Ein Leben retten“. Die zum wiederholten Male stattgefundene Aktivität erlangt immer mehr Zuspruch. So konnte die Besucherzahl gegenüber dem Vorjahr auf 64 Teilnehmer verdoppelt werden.
Was will „Ein Leben retten“?
Bei einem Herzstillstand kommt es auf Minuten an. Je früher geholfen wird, umso größer sind die Überlebenschancen für den Patienten. Mit einer einfachen Herzdruckmassage erreicht man, dass der noch im Blut vorhandene Sauerstoff weiter zirkuliert bis der Rettungsdienst eintrifft. Denn zu wenig Sauerstoff im Gehirn kann schon nach 3 Minuten irreparable Schäden verursachen. Bei einer sofort beginnenden Herzmassage liegt die Überlebensrate bei 50%. Mit jeder Minute später, mit der die Herzmassage beginnt, verringert die Überlebenswahrscheinlichkeit um 10%.
Die Besucher wurden in der Theorie ausführlich über die Fakten informiert. Auch gezielte Fragen wurden von den Ärzten und dem Fachpersonal des Roten Kreuzes umfassend beantwortet. Danach ging es in medias res – die Kenntnisse umsetzen und die drei Schlagworte „prüfen“ (Zustand), „rufen“ (Notruf) und „drücken“ (Herzdruckmassage) anwenden. Vor allem bekamen die Teilnehmer ein Gefühl dafür, wie fest und in welchem Rhythmus die Herzdruckmassage erfolgen soll. Dies wurde ausgiebig unter Anleitung des Fachpersonals genutzt. Viele Teilnehmer fühlten sich danach wesentlich sicherer und waren überzeugt, im Notfall helfen zu können. 


Wer hilft mit?
Am Montag, den 17.09.2018 um 1:30 Uhr findet in der Dreispitzhalle Bruchköbel der Infor-

mations- und Mitmachabend "Ein Leben retten" statt.

In der Dreispitzhalle liegen noch viele Plakate aus, die in den Schaufenstern von Geschäften in Bruchköbel aufgehängt werden können. Sie können dort zu den bekannten Übungsstunden montags, dienstags, mittwochs und freitags abgeholt werden.
Wer hilft mit, die Plakate zu verteilen und aufzuhängen?


Ein Leben retten

Informations- und Mitmachabend beim SESPO Bruchköbel

 

Viele Herztode ließen sich vermeiden, wenn man helfen würde. Schließlich kann jeder

von uns in die Lage kommen – und dann?

Ja, man muss sich trauen schnell zu helfen, dann kann man Leben retten. Mit einer einfachen Herzdruckmassage erreicht man, dass der Sauerstoffrest im Blut weiter zirkuliert bis der Rettungsdienst eintrifft. Denn zu wenig Sauerstoff im Gehirn kann schon nach 3 Minuten irreparable Schäden verursachen. Bei einer sofort beginnenden Herzmassage liegt die Überlebensrate bei 50%. Mit jeder Minute später, mit der die Herzmassage beginnt, verringert die Überlebenswahrscheinlichkeit um 10%.

Was können wir dafür tun?

Auf Initiative von Dr. Bergold aus der Herzsportgruppe des Seniorensport- und

Fördervereins e.V. Bruchköbel (Sespo) unterstützt der Verein die Aktion „Ein Leben retten“. Sie findet bei uns in der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“ statt, für die der Bundesgesundheitsminister die Schirmherrschaft übernommen hat.

Besuchen Sie unsere Veranstaltung am 17.09.2018 um 18:30 Uhr in der Dreispitzhalle Bruchköbel, die an diesem Abend auch vom DRK Bruchköbel und DRK Hanau vor Ort begleitet und unterstützt wird. Absolute Fachleute erklären und zeigen Ihnen, wie Sie bei Herzstillstand Erste Hilfe leisten können. Danach sind Sie in der Lage die 3 Worte der Wiederbelebung umzusetzen, die da lauten: Prüfen, Rufen, Drücken.

Natürlich können Sie das Gezeigte selbst umsetzen, um für einen evtl. Notfall Selbstsicherheit zu gewinnen.

Bedenken Sie: Ein Leben retten ist einfach – auch Sie können es! 


 
Übungsleiter(un)Ruhestand

Elfriede Werner ist ein Urgestein im Seniorensport- und Förderverein e.V. (Sespo) – schließlich gehört sie dem Verein schon seit Ende 1992 an. Doch jetzt hört sie im stolzen Alter von 75 Jahren als Übungsleiterin auf.

Wenn man mit ihr über Seniorensport spricht, dann sprudeln aus ihr nur so die Geschichten und Erlebnisse, die den Zuhörer mitreißen und begeistern. Elfriede gehört zu der Gattung Menschen, denen man gerne zuhört; da geht es selbst nach einer Stunde noch hochinteressant zu. Zu keinem Zeitpunkt kommt Langeweile auf. Sie erzählt von den Kursen, die sie geleitet hat, wie den für Osteoporose oder Diabetes. Mit ihrer Gruppe Rückengymnastik erhielt sie 2006 das Qualitätssiegel SPORT PRO GEUNDHEIT.
Natürlich hat sie zahlreiche Lizenzen über den Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband erworben. Auch dazu hat sie einige Anekdoten parat. Es gibt eine Übungsleiterin im Verein, die ohne ihr Wirken und ihren Zuspruch nie eine Übungsleiterlizenz erworben hätte. Doch Elfriede Werner blieb hartnäckig und noch heute ist diese Übungsleiterin ihr dankbar für ihren „Druck“.
Sport gehörte von Jugend an zu ihrem Leben. Als Langläuferin war sie sehr erfolgreich und lief bis ins hohe Alter noch Marathon.
Auch im Verein war sie sehr umtriebig und hat viele Aufgaben erledigt. Von der Organisation der Ausflüge über die Abrechnung der Verordnungen bis hin zur Rehasportkoordinatorin. Und sie ist seit Urzeiten auch im Vorstand aktiv.
Der Verein weiß, was er an Elfriede Werner hat und wird auch in Zukunft nicht auf das Wissen und die Erfahrung von ihr verzichten
Bleibt zum Schluss nur noch zu sagen: DANKE ELFRIEDE
 


 

Besuch der Landesgartenschau

 

Die Landesgartenschau in Bad Schwalbach war am 23.05.2017 das Ausflugsziel des Seniorensport- und Fördervereins Bruchköbel.
Morgens ging der Blick immer sorgenvoll gen Himmel, denn es regnete. Leider ließ der Regen erst im Laufe des Vormittags nach. Doch das machte den Ausflüglern nichts, sie waren mit Jacken und Schirmen ausgestattet.
 

Der Spaziergang/Rundgang durch die in U-Form schön angelegten Gärten/Parks war für alle sehr erholsam. Es wechselten sich Kräutergärten mit schön bepflanzten Blumenbeeten und künstlerischen Werken aus Holz und Flaschen ab. Die auf dem Gelände liegende Lichtkirche lud zu einer Andacht ein. Großen Reiz übte die kleine Eisenbahn aus, die bis zum Moorbad und zurück verkehrte.

 

Für kleine Ruhepausen waren überall Stühle und Liegen im Schatten aufgestellt. Auch für den kleinen/großen Hunger gab es ausreichend Anlaufstellen. Wie heißt es so schön: Wenn Engel reisen, lacht der Himmel. Und so besserte sich das Wetter im Laufe des Tages und die Sonne kam raus. Damit war der Tag „gerettet“ und alle genossen die Anlagen in Bad Schwalbach in vollen Zügen.