Erfolgreiche Mitmachaktion

Sespo informierte über Erste Hilfe bei Herzstillstand.

In der Woche der Wiederbelebung veranstaltete der Seniorensport- und Förderverein Bruchköbel die Aktion Ein Leben retten. Die zum wiederholten Male stattgefundene Aktivität erlangt immer mehr Zuspruch. So konnte die Besucherzahl gegenüber dem Vorjahr weiter auf über 60 Teilnehmer gesteigert werden. Besonders hervorzuheben war das Interesse der Teilnehmer inkl. der Nachfragen, insbesondere wenn es um Details ging. Das Fachpersonal des Roten Kreuzes war immer von mehreren Personen umringt, die ihre Fragen stellten und natürlich beantwortet bekamen.
Was will Ein Leben retten?
Mit einer einfachen Herzdruckmassage erreicht man, dass der noch im Blut vorhandene Sauerstoff weiter zirkuliert bis der Rettungsdienst eintrifft. Je früher geholfen wird, umso größer sind die Überlebenschancen für den Patienten.
Am Anfang stand eine kurze theoretische Einführung zu dem Thema. Natürlich wurden auch gezielte Fragen von den Ärzten und dem Fachpersonal des Roten Kreuzes umfassend beantwortet. Dann wurde das Gehörte praktisch umgesetzt. Die drei Schlagworte prüfen (Zustand), rufen (Notruf) und drücken (Herzdruckmassage) wurden angewendet. So bekamen die Teilnehmer ein Gefühl dafür, wie fest und in welchem Rhythmus die Herzdruckmassage erfolgen soll. Dies wurde ausgiebig unter Anleitung des Fachpersonals geübt. Viele Teilnehmer fühlten sich danach wesentlich sicherer und waren überzeugt, im Notfall helfen zu können.


 

Ein Leben retten
Informations- und Mitmachabend beim SESPO Bruchköbel

 

Viele Herztode ließen sich vermeiden, wenn man helfen würde. Schließlich kann jeder von uns in die Lage kommen – und dann?
Ja, man muss sich trauen schnell zu helfen, dann kann man Leben retten. Mit einer einfachen Herzdruckmassage erreicht man, dass der Sauerstoffrest im Blut weiter zirkuliert bis der Rettungsdienst eintrifft. Denn zu wenig Sauerstoff im Gehirn kann schon nach 3 Minuten irreparable Schäden verursachen. Bei einer sofort beginnenden Herzmassage liegt die Überlebensrate bei 50%. Mit jeder Minute später, mit der die Herzmassage beginnt, verringert die Überlebenswahrscheinlichkeit um 10%.

 

Was können wir dafür tun?
Auf Initiative von Dr. Bergold aus der Herzsportgruppe des Seniorensport- und Fördervereins e.V. Bruchköbel (Sespo) unterstützt der Verein die Aktion „Ein Leben retten“. Sie findet bei uns in der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“ statt, für die der Bundesgesundheitsminister die Schirmherrschaft übernommen hat.
Besuchen Sie unsere Veranstaltung am Montag, den 16.09.2019 um 18:30 Uhr in der Dreispitzhalle Bruchköbel, die an diesem Abend auch vom DRK Bruchköbel und DRK Hanau vor Ort begleitet und unterstützt wird. Absolute Fachleute erklären und zeigen Ihnen, wie Sie bei Herzstillstand Erste Hilfe leisten können. Danach sind Sie in der Lage die 3 Worte der Wiederbelebung umzusetzen, die da lauten: Prüfen, Rufen, Drücken. Natürlich können Sie das Gezeigte selbst umsetzen, um für einen evtl. Notfall Selbstsicherheit zu gewinnen.

 

Ebenso freut sich der Verein, dass an diesem Abend auch die Deutsche Herzstiftung (Schirmherrin Barbara Genscher) mit einem Info-Stand vertreten ist. Informieren Sie sich hier über das Thema Herzerkrankung und wie Sie dieser vorbeugen können. Es erwartet Sie eine Vielzahl an praktischen Ratschlägen, Tipps und Empfehlungen, die von unabhängigen Herzexperten und Präventionsspezialisten speziell für Herzkranke, aber auch für Gesunde erarbeitet wurden.

 

Bedenken Sie: Ein Leben retten ist einfach – auch Sie können es! 


 

Spargel satt beim Sespo

 

Der Seniorensport- und Förderverein e.V. Bruchköbel fuhr beim diesjährigen Ausflug Richtung Darmstadt, erst ins Vivarium und anschließen zum Bauern Lipp in Weiterstadt. Die Befürchtung, dass es den ganzen Tag regnet, trat nicht ein. Am ersten Zielort, dem Vivarium, hatte der Wettergott ein Einsehen und stellte den Wasserhahn ab. So konnten sich alle Mitgereisten auf den Rundgang durch den Zoo machen. Mit seinen 190 Tierarten ist der Tierpark nicht der größte, aber so hatte keiner das Gefühl, nicht alles gesehen zu haben. Besonderen Anklang fanden das Schmetterlingshaus und das „Geschnatter“ der Flamingos. Damit übertrafen sie lautstärkemäßig alle anderen Tierarten. Auch die Totenkopfäffchen hatten es allen angetan. Verblüffend war die Geschwindigkeit, mit der es von Ast zu Ast ging, um den Artgenossen zu verfolgen. Nach dem Rundgang traf man sich zu einem Kaffee im angegliederten Restaurant.
Weiter ging es dann quer durch Darmstadt nach Weiterstadt zum Bauern Lipp, wo das Spargelessen wartete. Um die Zeit bis zum Essen zu überbrücken, besichtigten die einen die kleine angegliederte Tierfarm oder erkundeten das Gelände. Im Hofladen hielten sich dann alle etwas länger auf, denn verschiedene Weine, Marmeladen, Geschenkartikel und insbesondere Spargel wollten ausgiebig betrachtet werden. Um es für die Hausfrauen einfacher zu machen, wurde der Spargel in der Schälmaschine fertig aufbereitet.
Nachdem jeder dann seinen Platz gefunden hatte, wurden Spargel, Kartoffeln, Schnitzel und Sauce Hollandaise gebracht. War eine Vorlagenplatte leer, kam sofort eine volle neue – schließlich hieß es ja „all you can eat“. Dazu gab es pro Tisch 2 Flaschen Wein und Wasser.
Bevor es wieder gen Heimat ging, konnte man sich noch die Füße vertreten. Einige tranken noch einen Kaffee oder genossen ein Eis. Für alle, die noch Appetit auf einen Nachtisch hatten, wartete noch ein Erdbeerbecher mit einem Klacks Sahne oder auch derer zwei.
Voll des Lobes über den gelungenen Ausflug äußerten sich alle, die mitgefahren waren.

Bilder zum Artikel gibt es unter: Bilder/Vereinsausflug2019